Axel Gremmelspacher
Pianist

Biographie

Der 1974 in Freiburg geborene Pianist Axel Gremmelspacher ist mit einem vielseitigen Repertoire als Solist und Kammermusiker aktiv. Seine Programme setzen Musik des 20./21. Jahrhunderts und traditionelle Werke in dramaturgisch spannungsvolle Beziehungen zueinander, sein Blick auf die traditionelle und zeitgenössische Kunstmusik ist nicht zuletzt  auch durch seine Erfahrungen als Jazzpianist beeinflusst. Literarisch-musikalische Projekte zu Jean-Paul und zu Stefan Zweig oder Mathias Spahlingers „farben der frühe“ für sieben Klaviere gehören ebenso zu seinem künstlerischen Spektrum wie Klavierabende. 

Soloauftritte und die Zusammenarbeit mit Kammermusikpartnern wie Lucas Fels, Julia Brembeck-Adler, Irmela Roelcke, Tomislav Baynov und Zoltán Kovács führten ihn in zahlreiche europäische Länder, nach Kanada und Hongkong. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Toronto Wind Orchestra, dem Mainzer Kammerorchester und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

CD-Produktionen bei NEOS, Gramola und Wergo, darunter die Ersteinspielung von Mathias Spahlingers „farben der frühe“ für sieben Klaviere dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Rundfunkübertragungen seiner Konzerte und Einspielungen sind im Deutschlandradio, Bayerischen Rundfunk, Norddeutschen Rundfunk, Südwestrundfunk, Radio Bremen und Hessischen Rundfunk zu hören.

Nach Lehrtätigkeiten an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde Axel Gremmelspacher 2010 als Professor für Klavier an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berufen.

Er studierte in Freiburg, Boston und Hannover bei Robert Levin, Raymond Santisi, James Avery und David Wilde sowie bei John Perry in Toronto als Stipendiat der Rotary Foundation und der kanadischen Regierung. Er war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und Mitglied der Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Leon Fleisher, André Laplante, Marc Durand, Wolfram Christ, Hansheinz Schneeberger, Jörg Widmann und Robert Aitken. 

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